SUB-Sonntag #16

Garp und wie er die Welt sah von John Irving

Rowohlt Verlag, erschienen am 04.11.1982, 688 Seiten, Taschenbuch, hier beim Verlag ansehen!

 

 

 

 

 

 

 

 

Klappentext

Die Welt des Schriftstellers Garp ist bevölkert von Lehrern und Huren, Spießern und Randexistenzen, Verlagslektoren und Mördern, Transsexuellen und Sittenstrolchen, Männern, Frauen und Kindern – grotesk, brutal, banal, perfide. Ein Pandämonium: unsere Welt. Diese Geschichte ist so absurd, so komisch, so tränentreibend, so kühl und sachlich, so wirklich und genau, dass man das Buch nicht mehr loswird.

 

Madame le Commissaire und der Tod des Polizeichefs von Pierre Martin

Droemer Knaur, Kriminalroman, 368 Seiten, Taschenbuch, hier beim Verlag ansehen

Inhalt

Wie der Titel bereits anmuten lässt stirbt der bekannte, aber nicht bei allen allzu beliebte Polizeichef Enzo Bastian. Er soll Selbstmord begangen haben, aber von diversen Stellen wird das Gerücht laut, dass es eigentlich keinen wahren Grund dafür gegeben haben kann. Isabelle Bonnet wird darauf angesetzt, den angeblichen Selbstmord Bastians zu untersuchen – und stößt dabei auf ein verstricktes Konstrukt, das mit einer einfachen Untersuchung schon schnell nichts mehr zu tun hat. Bald verstricken sich ihre Fälle miteinander und glücklicherweise bekommt sie von eifrigen Mitarbeitern und guten Bekannten immer wieder Hilfe, denn es steckt weit mehr hinter ihrem nunmehr dritten Fall, als man annehmen mag.

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Ein Jahr in Island von Tina Bauer

Herder Verlag, Erzählung, 192 Seiten, Flexcover, hier beim Verlag ansehen!

Inhalt

Wie die Autorin eingangs selbst erwähnt: Spätestens seit der Fußball-Europameisterschaft in Frankreich sind uns die Isländer als kleines, sympathisches Völkchen bekannt. Dass all die Fußballer einen Nachnamen mit der Endung -son haben, ist für viele auch kein Grund zum Schmunzeln mehr. Ich wollte aber mehr erfahren, als nur die angedeutete Geschichte der Isländer, die der Fußballkommentator in 90 Minuten zu erzählen hat, und da die „Ein Jahr in …“-Reihe absolut süchtig macht, war auch dieser Teil ein Muss.
Tina Bauer verlässt ihre Komfortzone und begibt sich in ein uns völlig fremdes, andersartiges Land, in dem es unheimlich viel zu entdecken gibt und dass uns eine Kultur näherbringt, von der wir uns in Europa an einigen Stellen eine dicke Scheibe abschneiden sollten.

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The Score – Mitten ins Herz von Elle Kennedy

Piper Verlag, New adult, Taschenbuch, 416 Seiten, hier beim Verlag ansehen!

Inhalt

Allie hat gerade die Trennung von ihrem Freund Sean hinter sich und schafft es einfach nicht, von ihm loszulassen, obwohl sie tief gekränkt ist. Ständig meldet er sich bei ihr, will sie zum Reden bewegen, und die junge Frau ist sich sicher, dass er auch nicht davor zurückschrecken würde, sie in ihrer Wohnung unangekündigt zu besuchen. Also beschließt Allie kurzerhand bei Freunden unterzukommen. Die WG, in der auch ihre beste Freundin wohnt, ist bis auf Frauenheld Dean allerdings an genau diesem Abend leer. Dass sie bei ihrer Ankunft Deans Abend versaut und ihn obendrein auch noch gegen seinen Willen dazu beauftragt, dafür zu sorgen, dass sie nicht auf ihr Handy schaut, ist die eine Sache. Dass der eingebildete Einshockeyspieler sie dann auch noch verführt, eine ganz andere. Mit aller Kraft versucht Allie sich wieder von Dean loszureißen, aber so sehr sie es auch versucht, es mag ihr einfach nicht gelingen und auch der Frauenheld lernt plötzlich eine ganz andere Seite von sich selbst kennen.

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SUB-Sonntag #15

Der Circle von Dave Eggers

KiWi Verlag, erschienen am 14.08.2014, 560 Seiten, Taschenbuch, hier beim Verlag ansehen!

 

Der Circle von Dave Eggers

 

Klappentext

Leben in der schönen neuen Welt des total transparenten Internets: Mit Der Circlehat Dave Eggers einen hellsichtigen, hochspannenden Roman über die Abgründe des gegenwärtigen Vernetzungswahns geschrieben. Ein beklemmender Pageturner, der weltweit Aufsehen erregt.
Huxleys Schöne neue Welt reloaded: Die 24-jährige Mae Holland ist überglücklich. Sie hat einen Job ergattert in der hippsten Firma der Welt, beim »Circle«, einem freundlichen Internetkonzern mit Sitz in Kalifornien, der die Geschäftsfelder von Google, Apple, Facebook und Twitter geschluckt hat, indem er alle Kunden mit einer einzigen Internetidentität ausstattet, über die einfach alles abgewickelt werden kann. Mit dem Wegfall der Anonymität im Netz – so ein Ziel der »drei Weisen«, die den Konzern leiten – wird es keinen Schmutz mehr geben im Internet und auch keine Kriminalität. Mae stürzt sich voller Begeisterung in diese schöne neue Welt mit ihren lichtdurchfluteten Büros und High-Class-Restaurants, wo Sterneköche kostenlose Mahlzeiten für die Mitarbeiter kreieren, wo internationale Popstars Gratis-Konzerte geben und fast jeden Abend coole Partys gefeiert werden. Sie wird zur Vorzeigemitarbeiterin und treibt den Wahn, alles müsse transparent sein, auf die Spitze. Doch eine Begegnung mit einem mysteriösen Kollegen ändert alles …
Mit seinem neuen Roman Der Circle hat Dave Eggers ein packendes Buch über eine bestürzend nahe Zukunft geschrieben, einen Thriller, der uns ganz neu über die Bedeutung von Privatsphäre, Demokratie und Öffentlichkeit nachdenken und den Wunsch aufkommen lässt, die Welt und das Netz mögen uns bitte manchmal vergessen.