[UPDATE] Around the World in 100 Days

Hallo ihr Lieben! ♥

Seit Anfang Juli läuft nun schon das ATWi100D-Projekt von der lieben Katja von minasmorgulbooks und ich bin natürlich fleißig am lesen! Wenn ihr im Menu oben schaut, dann seht ihr, dass die Challenge einen eigenen Menüpunkt bekommen hat. Dort findet ihr auch alle Bücher aufgelistet und (falls vorhanden) Rezensionen dazu. Hier möchte ich nun ein paar meiner Eindrücke schildern.

Was ist mir bisher aufgefallen?

Die Idee, mit Büchern (unserem liebsten Medium überhaupt) um die Welt zu reisen ist natürlich nicht neu, macht aber total Sinn. Aber sind wir mal ehrlich: Achten wir beim „einfachen Lesen“ überhaupt so recht darauf, wo die Handlung spielt? Ich persönlich mache mir jetzt schon seit etwas über einem Jahr in meinem Lesetagebuch Notizen über den Handlungsort der Bücher, die ich schon gelesen habe. Manchmal ist der Ort des Geschehens so subtil gewesen, dass ich noch einmal gründlich überlegen musste. Klar, bei Dystopien oder Fantasy ist es manchmal gar nicht möglich, den EINEN und vor allem realen Ort zu definieren.  Aber auch bei Liebesromanen oder Krimis fällt der Handlungsort manchmal schneller vom Tisch, als einem lieb ist. Dabei geht es doch auch genau darum: Lernen, Kulturen kennenlernen, Orte bereisen, die man im echten Leben vielleicht nicht besuchen wird, aus welchen Gründen auch immer.

Als ich nun Anfang Juli mit meinem Freund nach Marokko in den Urlaub geflogen bin und mit reichlich Ebooks auf dem Kindle auf unser Boarding gewartet habe, habe ich mich kurzerhand entschlossen „Traumsammler“ von Khaled Hosseini zu beginnen. Ein Buch, das in Afghanistan spielt und ein Buch, das ich wahrscheinlich ohne diese Challenge nicht in die Hand genommen hätte. Das liegt nicht am Handlungsort, ich habe einfach erwartet, dass mir die Geschichte nicht zusagt. Das Ende vom Lied war jedoch, dass ich tief berührt und begeistert wie schon lange nicht mehr dieses wundervolle Buch zuende gebracht habe. Ich habe eine Kultur, ein Land entdeckt, das mir bisher außer in den Nachrichten, die hin und wieder gezeigt werden, völlig unbekannt war. Und in diesem Moment ist mir aufgefallen, was eine Buchreise mit einem machen kann.

Ich will euch (abgesehen davon, dass ich euch „Traumsammler“ wärmstens ans Herz lege) darauf aufmerksam machen, dass in Büchern manchmal mehr steckt, als man auf den ersten Blick sehen möchte. Vielleicht denkt ihr irgendwann mal an mich und diesen kleinen Blogpost, wenn ein Buch euch an fremde Orte trägt. Es geht nicht darum, wie viel man liest, wie viele Seiten oder Kapitel man in einem Monat gezählt hat. Es geht nur um das, was uns Bücher für unser Leben geben. Und das ist eine ganze Menge!

 

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